Freiheitliche Wirtschaft fordert KI-Offensive für Mittelstand, Bildung und Standort – Innovation ermöglichen, statt neue Bürokratie schaffen.

Künstliche Intelligenz, Automatisierung und Robotik werden Wirtschaft und Arbeitswelt grundlegend verändern. Sie bieten enorme Chancen für Produktivität, neue Geschäftsmodelle und effizientere Prozesse. Gleichzeitig verändern sich Berufsbilder und Qualifikationsanforderungen rasant.

Für die Freiheitliche Wirtschaft (FW) ist klar: Österreich darf diese Entwicklung nicht nur regulieren – wir müssen sie nutzen. Gerade KMU müssen KI wirtschaftlich und rechtssicher einsetzen können. Dafür braucht es bessere Rahmenbedingungen für Investitionen in KI, Robotik und Automatisierung, moderne Abschreibungsmöglichkeiten sowie eine leistungsfähige digitale Infrastruktur. Zusätzliche nationale Bürokratie und Gold Plating beim EU AI Act würden Innovation hingegen ausbremsen.

Entscheidend ist auch die Bildung. KI-Kompetenz muss bereits in der Schule beginnen. Digitale Kompetenz, Datenverständnis, technisches Grundwissen und MINT müssen stärker vermittelt werden. Gleichzeitig braucht es einfache und praxisnahe Weiterbildung für Beschäftigte und Unternehmer, damit neue Technologien rasch im betrieblichen Alltag ankommen.

Österreich muss zudem bessere Voraussetzungen für KI-Forschung, Start-ups und Technologieunternehmen schaffen. Eine zentrale KI-Anlaufstelle soll insbesondere KMU Rechtssicherheit geben und praxisgerechte Unterstützung bieten. Forschung muss schneller in marktfähige Produkte und Anwendungen gelangen.Ing. Evelyn Achhorner, Landesobfrau der Freiheitlichen Wirtschaft Tirol, abschließend: „Die KI-Revolution wartet nicht darauf, bis Österreich seine Hausaufgaben erledigt hat. Wir müssen jetzt die Voraussetzungen schaffen, damit unsere Betriebe diese Technologie nutzen können. Das beginnt bei KI-Kompetenz in der Schule und reicht über Weiterbildung und Investitionen bis zu klaren Regeln für Unternehmen. KI muss Produktivität steigern, Menschen unterstützen und neue Wertschöpfung schaffen. Österreich darf diese Entwicklung nicht verwalten – wir müssen sie nutzen.“